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Aktuelles

Neues Wasserkraftwerk im Ostrachtal geplant (siehe Bericht MMZ 30.01.2016)

 

 

 

Wasserkraftwerk-im-Ostrachtal-.JPG - 2.39 MB

 

 

 

 

 

Korsika Urlaub Ostern 2017

 

in den Osterferien 2017 hat sich eine Gruppe von Paddlern aus dem SV Amendingen und dem befreundeten VFL Kanu Günzburg zusammengefunden und einen gemeinsamen Paddelurlaub auk Kosrika zu organisieren.

12 Paddler aus beiden Vereinen im Alter von 15-61 Jahren nahmen daran teil.

mit 3 VW Bussen und einem PKW machte sich die Truppe dann auf die Reise.

Mit der Nachtfähre gings am 07.04.2017 von Savona nach Bastia.

Da wir uns gegenseitig noch nicht alle kannten, war die Zusammenkunft auf der Fähre auch gleich der erste Anlass sich gegenseitig zu beschnuppern.

Schon nach kurzerZeit stand fest: Alles O.K.

In Bastia angekommen führen wir nach kurzem Aufenthalt mit 2. Frühstück dann gleich zum Campingplatz Ernella am Tavignano.

Nachdem wir uns unseren Zeltplatz gesichert hatten gings auch gleich los zum Paddeln auf den Tavignano.

Der Tavignano ist ein herrlicher und nur mäßig schwerer Wildfluss bei dem sich leichte Stellen mit wunderschönen Klammpassagen abwechseln.

Ein richtiger Fluss zum Warmpaddeln.

Dann der 1. Abend im Camp.

Alles läuft wie geschmiert. Alle organisieren sich selber.

Gemeinsame Küche, gemeinsamens Abspülen, Holz holen, Lagerfeuer machen, Boote verladen, Shutteln...über die ganzen 10  Tage hinweg ohne das geringste Problem.

Das Top Highlight der abendlichen Büffets war jedoch Jordie´s selbstgemachte Paella. Natürlich half auch hier jeder mit und wurde danach mit einer leckeren Großportion Paella belohnt.

Wir folgenten jedem Tag dem selben Rythmus.

Früh aufstehen, Paddeln, genüsslich Abendessen, Lagerfeuer, Abliegen.

folgende Flüsse sind wir gepaddelt (teilweise auch mehrmals)-Die Schwierigkeitsangaben gehen von 1 bis 6 (1= sehr leicht; 6= Grenze der Befahrbarkeit)

Tavignano (WW 3+)

Oberer Golo(WW 5)

Travo (WW5-6)

Fium Orbo (WW4+)

Taravo (WW 3-4)

Das Top Highlight war natürlich die Travoschlucht mit der fantastischen Felsdom-Passage. Für die Travo Schlucht benötigten wir komplette 6 Stunden und das nur für wenige Kilometer.

In solch schwerem Wildwasser kann man sich keine Fehler leisten, deshalb geht die Sicherheit vor. Viele Stellen mussten zuerst erkundet oder entsprechend abgesichert werden, damit auch im Falle eines Schwimmers sofort Hilfe geleistet werden kann.

Mit dem erfahrenen Paddelfuchs Ortwin Gut hatten wir auch einen Führer der

1. den Tavo bestens kannte und

2. auch selber ein ganz hervorrangender Kajakfahrer ist und uns das entsprechende Selbstvertrauen verlieh, die man auf so einem schweren Fluss braucht.

Natürlich gabs auch hier und das mal eine Schwimmeinlage, aber alles verlief glatt und es blieben nur vereinzelt ein paar kleine Blesseren.

 

für 2 Tage wechselten wir dann unser Lager an die Westküste nach Propriano. Hier am Strand  herrschte bereits frühlingshaftes Wetter und wir konnten erstmals eine laue Frühlings-Nacht erleben.

Die Rückreise nach Ernella gestalteteten wir entlang der Westküste über die "Les Calanche " zum Golf von Porto und zurück über den Col de Vergio. Eine echte Genusstour.

Glück hatten wir generell mit dem Wetter.

Keinen Tropfen Regen, tagsüber immer nur Sonne und gute Wasserstände.

geschlafen wurde entweder im VW Bus -oder wie die meisten von uns- im Zelt

Die Nächte am Tavignano waren allerdings sehr kalt und deshalb saugten wir, solbald die ersten Sonnestrahlen das Camp erreichten, diese auch genüßlich auf.

Auf der Heimfahrt passierte es dann.

20 km vor Bastia streikte Tobi´s VW Bus.

Getriebeschaden!!

-Fähre futsch- Abschleppdienst alarmiert- mitADAC verhandelt- Auto bleibt zurück auf Korsika.

Doch für was hat man gute Freunde.

Die andern Jungs hatten die Nachtfähre über Nizza gebucht. Also blieb uns noch Zeit.

Wir packten alles was wir nicht direkt benötigten in Tobis Bus, den wir im Hinterhof der Abschleppdienstwerkstätte deponierten, und luden den Rest bei Jordi ein.

Mit Jordi gings dann ganz relaxed über Nizza nach Hause.

Tobis`s VW Bus wurde vom ADAC nach 4 Wochen im Allgäu abgeliefert.

Der Schaden war nach ein paar Tagen repariert. (Kosten nur ein paar hundert €)

Unsere Auslagen wurden weitgehend vom ADAC beglichen.

mit dabei vom SVA waren:

Baur Norbert, Behringer Tobias, Pons- Andurell Jordi und Tim, Wäckerle Christoph,

Riegel Heiner, Lang Andreas (bei auch Mitglied beim VFL Günzburg)

 

Dieser Urlaub ist auch ein gelungenes Beispiel für sehr gute, vereinsübergreifende Zusammenarbeit.

Er wird allen Beteiligten noch sehr lange in bester Erinnerung bleiben.

 

Norbert Baur

 

 

 Travo Felsdom                                Les Calanches                            Tavignano                                 Fium Orbo

 

 

 

Abenteuer Ecuador im Dezember 2017

 

Bereits Anfang Januar  entschieden sich 5 Mitglieder der SVA Kanuabteilung für einen 3 wöchigen Abenteuer Urlaub im Dezember 2017 in Ecuador.

Edgar Knoll, Jordi Pons-Andurell, Bernhard Worger, Eduard Zivkovic und Norbert Baur.

Dann hieß es 2 Wochen Paddeln im Amazonas Gebiet bei Tena und 1 Woche Bergwelt in der Region von Quito, der Hauptstadt von Ecuador.

Zugleich ist Quito mit 2800 Metern die höchstgelegene Hauptstadt unseres Planeten.

Das Paddeln in Tena war bestens organisiert mit Unterkunft, Busfahrer und Kajak Guides aus Deutschland und Ecuador.

Unsere Gruppe bestand aus insgesamt 11 Kajakfahren (ohne Guides).

Davon 6 Paddler in der Klasse WW3-4 (wobei der SVA davon 5 Personen stellte) und 5 Paddler (bzw. Paddlerinnen) in der Klasse 2-3, also 1 Stufe leichter.

In der Regel wurde dann in 2 Gruppen auf verschiedenen Abschnitten gepaddelt.

Wir alle beherrschen sicher WW4. Somit war sichergestellt, dass wir uns weitgehend in unserem Wohlfühlbereich des Paddelns bewegten.  Auch die Giudes erkannten sehr schnell, dass sie es hier mit einer gut funktionieren und erfahrenen Wildwasser Truppe zu tun haben. So war die Befahrungsstrategie schnell festgelegt. Unser Giude ohne viel Worte vorneweg und wir, immer im Sichtbereich bleibend, hintendrein. Nur an besonders schweren oder gefährlichen Stellen bedurfte es besonderer Erklärungen, oder eventuell sogar einer Besichtigung der entsprechenden Passage.

Das hieß dann: jeden Tag 3-4 Stunden Wildwassergenuss pur im warmen Wasser der Tropen. (Krokos oder Piranhas gibt’s dort im Wildwasser übrigens nicht)

 

 

(Jordi im Piatua River)

 

 

In der Mitte einer jeder Strecke gab´s dann immer frisches Obst, das unser Giude auf elegante Art zubereitet hat.

 

(Obstpause am Jatunyacu)

 

 

An 2 Tagen machten wir zur Abwechslung einen Trip in den Dschungel. Entgegen aller anderer Behauptungen ließ sich dort die ganzen 14 Tage kein einziger Mosquito sehen.

Nach 2 Wochen gings dann wieder zurück nach Quito, nicht ohne unterwegs bei den 38 °C warmen Papallacta Thermalquellen auf 3500 Metern Höhe Station zu machen. Das ist schon ein einmaliges Erlebnis, egal obs regnet oder die Sonne senkrecht runterknallt.

In Quito angekommen machten wir uns sogleich bei bestem Wetter an die Besteigung des 4800 Meter hohen Pichinchas. Das war ganz schön heftig, da die Akklimatisationsphase mit nur 1 Übernachtung auf 2800 Metern sehr kurz war. Trotzdem erreichten 3 von uns den Gipfel.

 

Am nächsten Tag gings dann weiter nördlich ins 80 km entfernte Otavalo, das uns mit seinem berühmten Samstags Markt anlockte.

 

Bild kommt noch

(Otavalo Market)

Danach gings weiter über die PanAmerika Richtung Süden nach Lucatunga.

Dort erwartete uns der Cotopaxi. Ein erloschener Vulkanberg mit einer Höhe von 5798 Metern. Unser Ziel war es bis zum Gletscher auf 5100 Metern vorzudringen. Das war nach mehreren Tagen der Akklimatisierung dann auch kein Problem. Auch der Cotopaxi empfing mit Sonne pur, aber einem eiskalten Sturmwind der einen fast vom Berg wegzufegen drohte.                                               

Wir erreichten alle 5 den Gletscher ohne Probleme.

Bild kommt noch

(Cotopaxi)

Danach besuchten wir noch die Quilotoa Lagune (Kratersee) um den man in 7 Stunden komplett herumwandern kann. Aber auch hier kann man sich leicht verschätzen. Auf 4000 Metern Höhe geht es ständig auf und ab. Auch wenn die Höhendifferenz meist nur zwischen 50 und 100 Metern variiert kostet das dann letztendlich viel Substanz.

(Quilotoa Lagoon)

Als letztes Highlight besuchten wir dann den Donnerstag Markt in Saquisili. Das ist einer der größten Märkte in Ecuador. Im Gegensatz zum Otavalo Market trifft man dort so gut wie keine Touristen an. Es ist der Markt der einheimischen Stämme. Dort zwischen den hohen Berggipfeln wird dann gehandelt und verkauft was immer man sich nur vorstellen kann. Etwa 1 km vom Ortskern entfern ist der große Tiermarkt. Dort werden auch größere Nutztiere  wie Kühe, Lamas, Alpakas und Schweine angeboten. Schon allein die Anfahrt zum Tiermarkt ist abenteuerlich. Für 1 US$ nimmt Dich jeder Fahrer gerne auf der Pritsche seines Kleinlaster mit zum Markt. Die gekauften Tiere werden dann vom neuen stolzen Besitzer an ein Seil gebunden und zum Laster abgeführt, was besonders den Schweinen missfällt, die Ihren Unmut mit einem fürchterlichem Quikkonzert kundtun.

 

 Bilder....

 

 

Am selben Tag gings dann wieder zurück nach Quito. Wir ließen es dann am letzten Tag nochmals ganz relaxed angehen in der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt, bevor wir am späten Abend dann wieder den Rückflug nach Deutschland antreten mussten.

Fazit: Ein Phantastischer Urlaub in einem – für uns – neuen Kontinent.

Ein Land voller Gegensätze mit einem Klimaspektrum von 0°C bis 35°C, Sonne und Regen, geografischen Höhenlagen von 0 bis 5900 Metern und einer aufgeschlossen, uns wohlgesonnen und freundlichen Bevölkerung.

Fundierte Spanischkenntnisse sind unerlässlich.

 

(Norbert Baur) 

 

 

 

 

 

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